Reise Reise Vikingsreise Wer hätte das gedacht, Tag X sind alle überpünktlich! Um 05.00 gings mit 12 Wikingern los zum Flughafen, schon nach 10 Minuten fahrt wurde die erste Runde offeriert von Turison (Scol). Nach der perfekten Abfertigung des Gepäcks durch Hägi wurden die Kehlen weiter gut getränkt, so dass um 06.45 schon die ersten Blasenschwächen zu sehen waren. Mit der Swiss, die leider nur 6 Büchsen Bier zum Frühstück servieren konnten, gabs eine kurze Verschnaufpause für Körper und Geist. In Hamburg angekommen musste zuerst eine richtige Zigipause eingelegt werden, denn man hatte sich ja im Taxfree Shop Stangenweise eingedeckt. Mit der S-Bahn zum Hotel wäre ja so einfach gewesen, wenn da nicht so eine richtige St.Pauli Seebären Kneipe gewesen wäre (Name?). Für jeden gab's 1.8 Liter Bier und das morgen's um 11.00 bei schönen 25°C ei ei ei, so manche Gläser blieben stehen. Der Kontakt mit den Einheimischen war auch kein Problem Sogleich wurden alte Seemannslieder durch die Kneipe gegröllt, so dass die Wände wackelten. Der Zimmerbezug im Hotel ging so schnell von statten, das manche fast den Anschluss verpassten. Zu Fuss zum alten Hafen wo wir genüsslich mediteran gespeisst haben. Anstatt Bier gab's sehr guten südländischen Wein, der seine Wirkung nicht verfehlte, so dass einer von uns beim legendären Hafen U-Boot die Schott's vom hinteren Teil dicht machte, so dass alle zurück zum Eingang geschleusst wurden und ihr Geld zurück erstattet haben wollten! Der frühe Donnerstagabend war so schön, das wir es und an einer Kopie des berühmten Bora Bora Südseestrand gemütlich machten und uns Literweise Caipiginha in uns hinein schütteten, so schön kann Hamburg sein. Am frühen Abend gegen 20.00 gings zurück zur Reeperbahn wo zum ersten mal für einige von uns eine feine Curry Wurst mit Pommes auf dem Speiseplan stand und es war gut. Zur Nacht auf der Reeperbahn sagte ich als Chef nur Sex Drog's and RocknRoll! Davidswache, Herbertstrasse, Rizz und wie sie alle so heissen, weitere Details folgen ha ha ha! Am 2ten Tag, nach einer sehr kurzen Nacht, war um 07.00 schon wieder Frühstück angesagt und man glaubte es nicht aber es erschienen wieder alle pünktlich, denn um 09.15 fuhr der Zug vom Hauptbahnhof nach Schlesswig zum einzigsten Fjord Deutschland's. Die 2 stündige Zugfahrt wurde gründlich begossen, so dass die Mini Bar 2mal umdrehen musste zum nachfüllen         (das Geschäft des Jahres)! In Schlesswig angekommen ging's mit dem Taxi zum Hotel das an schönster Lage direkt am Hafen lag, 2 bis 3 Schritte und wir waren da in 2 gemütlichen Gartenbeizen, wo das Bier gleich in strömen floss. Ab 13.00 gab's eine kleine Führung durch die Altstadt von Schlesswig die zum vergessen war, leider verlorene Zeit. Nach kurzer Überfahrt über die Schlee kamen wir zu einem weiterem Höhepunkt unserer Reise. Das Wikingermuseum in "Haithabu" wo uns Herr Martens empfing. Die 2 1/2 Stunden waren viel zu kurz und wir erfuhren allerhand neues von unserem Guide über die Lebensweise der Wikinger, man könnte meinen er sei selber dabei gewesen, eine echt super Erfahrung Danke Herr Martens! Zurück in Schlesswig gab's eine 1 1/2 Stündige Pause die einige für ein Nickerchen nutzten. Der harte Kern aber setzte sich auf die Hotelterasse und trank ein paar kühle Blonde. Am Abend ging's zur Odinstafel zu Met Bier und Fleisch wo die Sau so richtig rausgelassen werden konnte. Nach dem Wikingerfrass und etlichen Trinksprüchen gab's noch ein kleines Turnier mit Axtwerfen und Bogenschiessen, unser Leiter Olaf staunte nicht schlecht, als er sah wie die Schweizer mit Axt und Bogen umgehen konnten. Den Abend konnten wir dann gemütlich in einem Pub in Schlesswig ausklingen lassen. 3. Tag Treffpunkt Hafenkneipe auf der Terasse. Morgen's 09.30 gab's das erste kühle Blonde, leider war der erste Termin fix um 10.00 im Schloss von Schlesswig. Nach 30 minütigem Spaziergang an der Strandpromenade entlang wurden wir schon sehnlichst erwartet zu einer 2 stündigen Führung von Moorleichen und Wikingern. Leider viel auch da der Wikingeranteil zu gering aus, so dass die meisten nach der offizielen Runde nochmals zurück zum Wikingerteil gingen und alles genau durch lasen und anschliessend einige Souvenirs kauften. Es gab Männer die sich lieber für Gärten interessierten als über die Geschichte der Nordmänner!? Um 15.00 wäre eine 2 1/2 stündige Schleerundfahrt mit Kaffee und Kuchen auf dem Program gestanden, die aber einstimmig im Wasser versenkt wurde, denn der Alter's durchschnitt betrug gerade mal 70 Jahre, das war auch für uns ein bischen zu hoch. Odin sei Dank. Der angebrochene Nachmittag sah so aus als würde er im Bier ertrunken. In unserer Stammkneipe auf  der Terasse gab's eine Runde nach der Anderen so dass einige Köpfe schon rot an liefen und das gelbe Gold aus den Ohren floss. Goldfinger erfuhr von einem Taxifahrer eine Adresse von einem Wikingerladen schön versteckt in einer Bücherei, so dass alle 12 Wikinger wie Zwerge 4 Minuten vor Ladenschluss die Bude stürmten und einige 100 Euro's liegen gelassen haben. Ich glaube diese 1 Stunde überzeit hat der Verkäufer gerne gemacht. Nach der Shoppingtour hatten alle wieder mächtig Durst und prompt wurde eine schöne Gartenkneipe unter Bäumen gefunden, wo geraucht und gesoffen werden konnte, so dass auch einige Volkstümliche Lieder aus den Kehlen sprangen und von den Einheimischen mit Applaus belohnt wurden, einfach nur schön Danke! Nachtessen gab's bei der Brauerei Luzifer, wo zuerst unser Auftreten nicht so sehr erwünscht war, denn wir hatten es lustig und die Anderen nicht, so dass wir von der Lounge versetzt wurden in eine Ecke neben dem WC, schade. Das Essen war sehr gut. Der gute Wein hat unsere Kasse bezahlt so war auch das Personal plötzlich ganz freundlich als die unsere Euro's gesehen haben und wir uns nicht Lumpen liessen. Der letzte Abend in Schlesswig wurde von den meisten in einer Disco verbracht, die gerade eine Action von Korn hatten 3 für 1 so dass das klare Gift munter die Kehlen runter floss und so den Kopf verdrehte. Einigen war die Musik zu laut, so dass sie sich nochmal's zum Irish Pup für einen Schlummer becher davon machten. 4.Tag Nach dem Frühstück kamen die Leute tröpfchenweise zum Hafen, einige mit Kater, andere wussten viel zu erzählen, so dass die letzten Biere am Meer mit vollem Genuss getrunken wurden. 10.15 zurück zum Hauptbahnhof in Hamburg. Diesmal wurde die Mini Bar mehr nach Coca Cola als nach Bier gelehrt und sie musste nicht nachgefüllt werden. So gehts halt nach 3 Tagen dauersaufen. Glücklich und zufrieden am Flughafen angekommen , kurzes Mittagessen und Eingecheckt, alles in bester Ordnung, dachte man, als plötzlich der Notarzt bei einem gestandenem Wikinger sass und ihn betreute. Es kam aber noch besser! Als die Flughafen Feuerwehr unseren Mann vor mehreren hundert Leuten ins Spital abtransportierte, machten wir uns schon Sorgen. Zum Glück, wie sich herausstellte, nur ein kleiner Schwächeanfall und Herzflattern, so dass er am selben Abend das Spital wieder verlassen konnte und wohlbehalten zu Hause ankam. Die Mehrheit machte nach einem kleinen Zwischenstopp in München, wo dass  ganze Flugzeug auf uns wartete und uns sicher wieder nach Zürich brachte. Der Kirchturm in Sichtweite, das Hirn wieder auf normal gestellt, so soll es sein. Vielen Dank an Euch Redtower Viking's, es waren 4 super tolle Tage mit Euch Euer Chef Pirison
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